13.12.2010 - Jüngere Deutsche besorgen sich ihr Bargeld meist beim Geldautomaten ihrer Bank, während ältere gern zum Bankschalter gehen – und dort höhere Beträge abholen.
Das gehe aus einer Untersuchung der Deutschen Bundesbank unter 2.200 Deutschen hervor, berichtet das Handelsblatt.
Demnach gehen jüngere Bevölkerungsgruppen häufiger als Ältere zum Geldautomaten – und heben dort kleinere Beträge ab.
Insgesamt nutzten die Deutschen weniger als fünf Prozent des gesamten Bargeldumlaufes, um die Kosten des täglichen Lebens zu finanzieren.
Nach Angaben der Bundesbank nehme der Anteil der Bargeldzahlungen im Handel seit Jahren langsam, aber stetig ab. Zahlungen mit Karte nähmen dagegen an Bedeutung zu.
Auch neue innovative Zahlungsmethoden wie per Handy dürften würden immer häufiger eingesetzt, hätten aber noch den Status einer Nischenanwendung.
Dem Handelsblatt zufolge will die Bundesbank derartige Studien in Zukunft häufiger durchführen, um langfristige Betrachtungen zum Zahlungsverhalten der Deutschen zu gewinnen. (uqrl)