03.01.2012 – Etwa 36 Prozent der Deutschen halten das Projekt Euro für gescheitert. Hauptgrund ist die aktuelle Schuldenkrise.
Das ergibt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Deutschen. Demnach rechnet knapp jeder Dritte damit, dass mehrere Länder demächst aus der Euro-Zone austreten und die Währung langfristig zusammenbricht.
Doch nicht alle Bundesbürger glauben, dass die europäische Einheitswährung vor dem Untergang steht: Den Euro-Skeptikern stehen laut Umfrage 56 Prozent der Deutschen gegenüber, die daran glauben, dass der Euro weiterhin Bestand hat.
Knapp 19 Prozent der Befragten gingen in der Umfrage sogar davon aus, dass sich in Zukunft noch mehr Nationen der Einheitswährung anschließen werden.
Trotz Euro-Jubiläum gehe die D-Mark den meisten Deutschen nicht aus dem Kopf: 68 Prozent der Teilnehmer rechnen teilweise die Preise in die alte Währung um, 38 Prozent erwischen sich sogar häufig dabei.
57 Prozent der Bundesbürger waren in der Umfrage nach wie vor der Meinung: Als es die Deutsche Mark noch gab, war alles besser. (uqrl)