15.02.2011 - Wenn Kunden nicht zahlen, kann die Existenz eines Unternehmens gefährdet sein. Das Risiko eines Forderungsausfalls reduzieren Sie mit zehn Maßnahmen.
Die Inkasso Punkt AG hat zehn Werkzeuge eines professionellen Forderungsmanagements auf dem Unternehmerportal ProFirma vom Haufe-Verlag zusammengestellt:
Vor dem Abschluss eines Geschäfts sollten Sie die Bonität eines Kunden überprüfen. Diese Bonitätsprüfung ist fester Bestandteil eines professionellen Risiko- und Forderungsmanagements.
Zentrale Grundlage der Kommunikation mit Kunden sind Geschäftsbedingungen. Sie sollten daher auch in jedem vertraglichen Dokument enthalten sein.
Vor Abschluss eines Geschäfts sollten Sie die Zahlungsbedingungen festlegen. Diese müssen von den Kunden akzeptiert werden.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Einen pünktlichen Zahlungseingang kann man nur erwarten, wenn die Rechnungen den Empfänger rechtzeitig und ordnungsgemäß erreichen.
Die Zahlungsmoral bei Kunden verbessern Sie durch eine klare Kommunikation. Beispielsweise können Sie Rechnungseingänge beim Kunden telefonisch überprüfen.
Dokumentieren Sie ein- und ausgehende Rechnungen genau. Dabei hilft ein strukturiertes Ablagesystem.
Stellen Sie dem Kunden Verzugszinsen in Rechnung, wenn die Zahlung trotz Mahnung ausbleibt.
Prüfen Sie die Bonität nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung, sondern halten Sie die Daten kontinuierlich fest. Besonders entscheidend ist das bei Bestandskunden mit hohen Auftragsvolumina.
Bieten Sie dem Kunden prozentuale Preisnachlässe bei Zahlung innerhalb eines festgelegten Zeitraums an.
Alternativen wie etwa Leasing sind flexible Formen der Unternehmensfinanzierung, die vor Zahlungsausfällen schützen können.
(uqrl)