10.02.2012 – 2011 wurden im Vergleich zum Vorjahr 15 Prozent weniger gefälschte Münzen aus dem Umlauf genommen, europaweit insgesamt 157.000.
Das meldet die EU-Kommission. Demnach wird die Zwei-Euro-Münze am häufigsten gefälscht: Sie mache zwei Drittel aller entdeckten Fälschungen aus.
Die Gesamtzahl der falschen Taler sei aber im Vergleich zu den echten Euro-Münzen gering: Auf 100.000 echte Münzen komme eine falsche.
Laut EU-Kommission ergänzen die Zahlen zu den Euromünzen die Angaben der Europäischen Zentralbank zu gefälschten Euro-Banknoten: Demnach wurden 2011 rund 606.000 falsche Banknoten aus dem Verkehr gezogen.
Die Gesamtanzahl der Fälschungen sei im Vergleich zu 2010 um 19,3 Prozent gesunken. Die am häufigsten gefälschten Banknoten seien weiterhin 20-Euro- und 50-Euro-Scheine.
Der für Betrugsbekämpfung zuständige EU-Kommissar Algirdas Šemeta: "Einzelhändler, kleine Unternehmen und Bürger laufen besonders Gefahr, gefälschte Münzen und Scheine zu erhalten. Der Kampf gegen die Geldfälschung ist daher von höchster Bedeutung, um ehrliche Steuerzahler zu schützen." (uqrl)